Die Manuela

Was mir grad so einfällt

Meine Kürbissuppe

Vor einigen Jahren hatte ich ein ganz tolles Kürbissuppenrezept entdeckt. Diese Suppe hatte ich das erste Mal zu Weihnachten unseren Freunden bei unserem traditionellen Weihnachtstreffen am zweiten Feiertag kredenzt. Und sie waren alle total begeistert – so begeistert, dass ich mittlerweile jedesmal gefragt werde, ob ich die tolle Kürbissuppe wieder koche.

Dieses Jahr Weihnachten haben wir bei unseren Freunden gefeiert, und somit war ich nicht dran mit dem Kochen. Aber wir feiern Silvester bei uns. Und so haben wir dann am 2. Feiertag besprochen, was wir kochen wollen. Die Kürbissuppe stand natürlich als Wunsch im Raum. O-Ton mein Patenkind: „Waaaas? Du kannst doch die tolle Kürbissuppe nicht kochen, wenn ich nicht dabei bin!!!“ Tja, ich kann und habe das Ganze schon in die Tat umgesetzt. Da ich die Angewohnheit habe, über Twitter hin und wieder meinen Followern den Mund wässrig zu machen :-), kam die Anfrage nach dem Rezept. Und ich teile mein Lieblingssuppenrezept natürlich gerne.

Für 6 Personen braucht man

  • 1 Hokkaidokürbis, ca. 1,2 kg
  • 6  EL Butter
  • 200 g fein gehackte Ziebeln – es dürfen gerne Schalotten sein
  • 100 g geraspelte Karotten
  • 6 EL Weißwein
  • 200g geschälte und gewürfelte Kartoffeln
  • 1 L Hühnerbrühe (ich nehme die von Alnatura)
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und Zitronensaft

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Kürbis mit der Gemüsebürste abwaschen, halbieren, die Kerne entfernen und die beiden Hälften in eine Auflaufform stellen. 2EL Butter in jede Hälfe geben, die Form mit Alufolie abdecken und den Kürbis 1 1/4 Std backen, bis er gar ist (und er ist dann auch gar!). Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Das Gute am Hokkaidokürbis ist, dass man die Schale mit verwenden kann. Somit entfällt der nächste Arbeitsschritt von wegen Fruchtfleisch herauskratzen 🙂

In einem großen Topf die restlichen 2 EL Butter schmelzen und darin die Zwiebeln und Karotten weich dünsten, mit dem Wein ablöschen und unter Rühren eventuellen Bodensatz auflösen. Die gewürfelten Kartoffeln und das Kürbisfleisch hinzufügen (die Kürbishälften nacheinander hineingeben und mit einem Pfannenwender kleinmachen – das klappt prima). Dann mit der Hühnerbrühe übergießen und das ganze zum Kochen bringen.

Die Hitze verringern (mittlere Hitze) und ohne Deckel ca 10 min. köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind (und die sind dann auch gar!). Nun kommt der Stabmixer zum Einsatz 🙂 bssssssssssssssss und fertig 🙂
Die Suppe noch mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Das wars aber noch nicht ganz! Den gewissen Kick gibts noch mit einer Glasur aus Bourbon (4 EL) und braunem Zucker (7 EL) sowie einem Salbeipesto.

Für die Glasur wird der braune Zucker mit dem Bourbon in einem Topf bei mittlerer Hitze zu einer dicken Paste verrührt. Dann 125 g Butter mit dem Schneebesen gut unterschlagen. Heiß halten oder im Wasserbad erneut erhitzen. Wenn sich die Mischung beim Erhitzen wieder trennt, kurz mit dem Handmixer mixen oder mit dem Schneebesen durchschlagen, bis sie wieder homogen ist.

Für das Salbeipesto benötigt man:

  • 40g g frische Salbeiblätter, grob gehackt
  • 20g Petersilie, auch grob gehackt
  • 1/2 TL Schalotten, gehackt
  • 1/4TL Knoblauch, gehackt
  • den Saft einer halben Zitrone
  • 125ml Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Salbei, Petersilie, Schalotten, Knoblauch und Zitronensaft pürieren. Einen Schuss Wasser dazugeben und so lange weiterpürieren bis ein glatter Brei entstanden ist. Tropfenweise das Öl einrühren und dann salzen und pfeffern.

Man kann das Pesto und die Zuckerglasur bis zu 2 Tage vor dem Servieren zubereiten. Ich habe übrigens das Pesto in einer größeren Menge hergestellt und dann in kleinen Portionen eingefroren. Das klappt prima!

Und jetzt bleibt mir nur noch eins zu sagen: guten Appetit 🙂
Übrigens: die Suppe kann man auch gut einfrieren.

Leave a Reply

%d Bloggern gefällt das: