Die Manuela

Was mir grad so einfällt

Mein Hula – Aloha

Ja, mein Hula … das trifft es ganz genau. Manchmal habe ich das Gefühl, der Hula ist nur für mich da oder noch anders ausgedrückt, ich bin für den Hula geboren.

Die vergangene Woche , vom 26. Mai bis zum 1. Juni war ich wieder am Bodensee bei meiner Hulalehrerin Gabriele Kalehua Streuer. Der 4. Hulakurs (mixed) wartete auf mich. Und #hach … es war einfach wieder traumhaft schön. Allerdings verlangte mir der Kurs auch einiges an Kraft und Konzentration ab. Aber das habe ich sehr gerne in Kauf genommen. Dafür habe ich wieder wundervolle Tänze gelernt und es ist mir dieses mal nicht so schwer gefallen wie letztes Jahr. Na ja, durch das regelmäßige Tanzen zu Hause hat sich mein Körper und mein Geist so viel verinnerlicht, sodass es mir mittlerweile nicht mehr so schwer fällt, eine neue Choreografie zu erlernen. Außerdem muss ich mir immer wieder sagen, ich bin nicht mehr die Jüngste, und da darf es auch gerne mal etwas länger dauern, bis so ein Tanz sitzt.

Anyway… ich habe wie immer 3 Stunden vormittags bei Gabriele im Studio verbracht und mit ihr getanzt und geübt. Nachmittags, nach einer angemessenen Ruhezeit 🙂 habe ich dann meist nochmal 2 bis 3 Stunden geübt. Und das hat sich dann auch ausgezahlt: ich habe nämlich meine Prüfung bestanden!

Ich habe 5 neue Tänze gelernt; wobei ich einen Tanz bisher nur in der verlangsamten Form tanzen kann. Das ist „Nani Waimea“ – ein Hula pu’ili. Pu’ili sind Bambusstöcke, die während des Tanzens geschlagen werden. Die Schritt- und Schlagfolge habe ich verinnerlicht – allerdings, wie bereits erwähnt, nur bei halbem Tempo 😉 Ich werde stetig üben, schneller zu werden und irgendwann schaffe ich es dann auch bestimmt „Nani Waimea“ zu tanzen.

„Aloha Week Hula“ ist ein leichter und spaßiger Hula Auana, bei dem man geneigt ist während des ganzen Tanzes zu lachen: *Little Hula flirts in hula skirts, winking at the boys in Aloha shirts, that’s the way we do, the Aloha Week Hula* 🙂

„Ke Kuko E Kamanawa“ ist ein weiterer Hula Kahiko, der wirklich eine Herausforderung ist durch die exakte Arm- und Beinarbeit. Aber ich liebe diesen Kahiko und er hat bereits *Lili’u E* der bisher mein Lieblingskahiko war, den Rang abgelaufen.

Und dann ist da der wundervolle, traumhaft schöne Hula Auana „Nani Hanalei“ der die Schönheit von Hanalei auf Kauai beschreibt. Ich bin hin und weg von diesem Hula – jedesmal wenn ich ihn tanze spüre ich die Bucht von Hanalei, das Tal mit den Tarofeldern, den Fluß, die nebelverhangenen Berge ganz tief in mir. Und das versuche ich dann auch auszudrücken. Meine Hulalehrerin hat mir gesagt, dass ich es wirklich sehr gefühlvoll tanze und darüber bin ich sehr glücklich. Nani Hanalei ist jetzt mein neuer Lieblingshula Auana… aber gleich danach kommt *These Islands* und *Kamali’i o ka po* und *Blue Hawaii* und *Puamana* und *Green Rose Hula* und all die anderen … 🙂

„A ka luna o pu’u’oni’oni“ ist ebenfalls ein Hula Kahiko – der allerdings im Sitzen (auf dem Boden mit dem Po auf den Beinen) dargebracht wird. Eine Besonderheit ist, dass ich das Lied selbst singen muss, auf hawaiianisch selbstverständlich. Und dazu werden die ‚ili’ili geschlagen (in jeder Hand zwei flache Kiesel, die aufeinander geschlagen werden; so ähnlich wie Kastagnetten). Den Text hatte ich Wochen vor meinem Kurs schon von Gabriele erhalten und ich habe ihn geübt bis er sicher saß. Während des Kurses konnte ich mich dann ganz auf die Armbewegungen und das Steine schlagen konzentrieren. Das war schon Herausforderung genug 😉 Aber auch das habe ich mit Bravour hinbekommen.

Somit habe ich nun mein Diplom zum lizenzierten Hula-Trainer 4. Grad erhalten 🙂 Und darauf bin ich wirklich sehr stolz!

Ein herzliches Aloha all meinen Lesern!

 

3 Responses

  1. Pienznaeschen

    Das klingt wundervoll und ich fühle Dich quasi strahlen… Wenn Du ein kleines Publikum brauchst, nech 😉

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