Die Manuela

Was mir grad so einfällt

Aloha ahiahi aus Maui (4)

Das waren wieder zwei traumhaft schöne Tage, die ich hier gerne mit euch teile.

Am Montag haben wir wie geplant den Ausflug zum Haleakala gemacht. Um 4:30 sind wir losgefahren um pünktlich zum Sonnenaufgang um 6:04 (laut Rangerstation am Eingang des Haleakala National Park) am Gipfel zu sein. Um 5:45 Uhr waren wir dann oben in 3000 m Höhe. Der Parkplatz am Visitor Center sowie auch am Summit waren bereits übervoll, aber wir haben noch einen Platz in einem Seitenweg, der zu den Observatorien führt, gefunden. Die paar Meter zum Gipfel sind wir dann gelaufen und waren quasi pünktlich da. Wir hatten gerade noch Zeit, die Kameras in unsere Hände zu nehmen und schon ging es los.

Obwohl wir den Sonnenaufgang vom Haleakala aus bereits in unseren beiden letzten Urlauben in 2005 und 2010 gesehen hatten, war es für uns ganz klar, dass wir auch dieses Jahr wieder dorthin mussten. Und diesmal war es etwas ganz Besonderes, denn mein Göga hatte Geburtstag und ich hatte das Gefühl, dass es besonders schön war. Allerdings war es auch besonders kalt. Und der Wind war eisig, aber so was von!

Ich hatte ja vorgesorgt mit Skiunterwäsche und Fleecejacke und windundurchlässiger Regenjacke; aber ich hätte mal noch an die Handschuhe und die Fleecemütze denken können; die hätten noch locker ins Gepäck gepasst. Das nächste Mal denke ich daran!

So habe ich mir mein Tuch um den Kopf gebunden und die Kapuze der Regenjacke darübergezogen. Das hat zumindest etwas geholfen. Und die Hände, wenn ich nicht gerade fotografierte, steckte ich in die Ärmel der Fleecejacke. Alles war also gut. Ich bin allerdings immer wieder erstaunt, wie manche Leute dort oben aufschlagen (bei immerhin 30°F ode -1°C): manche Mädels kommen in Flip-Flops und nur mit einer Strickjacke, mache Herren der Schöpfung tauchen in Bermudashorts auf – aber der Hammer dieses Mal war eine Japanerin in High Heels! Ich musste direkt 2x hinschauen …

Ungefähr 30 bis 45 Minuten nach Sonnenaufgang war auf dem Gipfel dann gähnende Leere. Nur vereinzelt waren noch Leute dort, die dann auch einen Wanderung unternehmen wollten. So wie auch wir.

Eigentlich hatten wir ja vor, eine längere Wanderung (ca. 5,6 mi einfacher Weg) vom Summit aus zu machen. Aber der eisige Wind hat uns davon abgehalten. Nach einem kurzen Besuch im Visitor Center (zum Aufwärmen und Shopping – von wegen Postkarten und Mitbringsel) machten wir uns auf den Weg – zuerst mit dem Wagen zu den Aussichtspunkten Kalahaku Overlook und Leleiwi Overlook. Von dort hat man eine fantastische Aussicht auf die Krater  Ka Lu’u o ka O’o, Kama’oli’i und Pu’u Maui. Danach fuhren wir dann zum Parkplatz des Halemau’u Trail und wanderten 1,1 mi (=1,7km) bis zum Aussichtspunkt. Hatten wir vorher immer klare Sicht, so war dies nun etwas anders. Immer wieder kamen Wolkenfetzen auf und verwandelte die Umgebung. Eben war da noch klare Sicht und blauer Himmel und schwups, plötzlich war alles wolkenumhüllt. Das war eine Herausforderung, denn der Trail war ziemlich steinig und es ging stetig bergab, und man musste schon genau hinsehen wohin man trat. Es hatte etwas von „The Fog“ und war ein bisschen unheimlich. Aber wir wurden belohnt! Am Aussichtspunkt offenbarte sich die ganze Schönheit der Landschaft von teils wolkenverhangen bis freie klare Sicht! Wir blieben bestimmt eine halbe Stunde dort, weil wir uns nicht satt sehen konnten. Anschließend hielten wir noch am Parkplatz Hosmer Grove und wanderten den vorgegebenen Weg durch den Wald.

Danach fuhren wir dann weiter ins Upcountry bis nach Ulupalakua. Ich wollte dort unbedingt noch einmal hin, zumal ich demnächst in meinem nächsten Hulakurs einen Hula lernen werde auf das Lied *Ulupalakua* 🙂 Kurzentschlossen haben wir bei einer Führung bei *Maui’s only Winery* mitgemacht und dann in der Weinprobierstube einen Pineapple-Wine und einen Pineapple-Sekt verköstigt. Beides war so lecker, dass wir uns je 1 Flasche mitgenommen haben. Den Wein haben wir übrigens heute Abend getrunken (an unserem letzten Abend in Makawao). Den Sekt trinken wir am Wochenende zusammen mit unseren Freunden Roxanne und Shane, bei denen wir eingeladen sind.

Der heutige Tag war ein Strandtag. Hier in Makawao regnete es sich mehr oder weniger ein und somit fuhren wir, nach einem gemütlichen Frühstück und einigen Hulatänzen, zuerst runter nach Paia, zum Baldwin Beach Park. Wir hatten Glück und dort schien die Sonne. Allerdings war es auch sehr windig und die Wellen waren sehr kräftig (von wegen North Shore!). Nichtsdestotrotz haben wir uns in die Fluten gestürzt … und das Wasseer war traumhaft; zwar zuerst etwas frisch, aber dann doch sehr angenehm. Die Wellen waren sehr kräftig und mich hat es dann förmlich auf den Strand geschlagen. Gut, dass es hier nur Sandstrand hat…! Wir blieben ungefähr eine dreiviertel Stunde an diesem Strand, dann kam die dunkle Wolkenregenfront an und wir flüchteten an die Südküste nach Kihei. Und dort hatten wir dann Sonne satt und wellentechnisch war es hier wesentlich ruhiger. Ich genoß auch hier noch ein Bad und dann zusammen mit meinem Göga einen Strandspaziergang und ein ausgiebiges Sonnenbad.

Auf der Rückfahrt nach Makawao wurden wieder kurzzeitig mit Regen beglückt – allerdings auch mit einem Doppelregenbogen!!! Das war einfach nur #hach!

Ein wunderschöner Tag neigte sich somit dem Ende. Morgen ziehen wir dann um nach Kihei. Dann heisst es *Aloha ‚oe Makawao* und *E komo mai Kihei*

Aloha –  ich wünsche euch einen schönen Tag und uns eine gute Nacht.

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  1. Pingback : Mahalo nui loa | Der Entspannende

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