Die Manuela

‱ Was mir grad so einfĂ€llt
Hotel Lanai

Aloha ahiahi aus Lana’i (7)

Guten Morgen aus Lana’i 🙂 Ein herrlicher Tag mit Sonnenschein liegt vor uns und wir werden gleich unseren Mietwagen abholen, den wir fĂŒr 2 Tage gebucht haben, um die Insel erkunden zu können. Doch zuvor möchte ich noch die letzten Tage zusammenfassen.

Das Wochenende (von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag) verbrachten wir mit unseren Freunden Roxanne Darling und Shane Robinson und ihrem Hund LexiDogg. Wir waren bei Ihnen eingeladen und haben die Zeit mit Ihnen sehr genossen. Sie haben ein wunderschönes Haus in Haiku mit Garten, einem kleinen Swimmingpool und Whirlpool und einer tollen Aussicht ins GrĂŒne. Den Garten habe ich dann auch zum Hulatanzen genutzt. Es war so wundervoll!

Am Freitagnachmittag sind wir zusammen mit Shane, Roxanne und LexiDogg zum  Opana Point  gefahren. Ich war hin und weg von diesem wundervollen Flecken Erde, dass ich direkt meinen Hula *Puamana* im Wind auf der Klippe getanzt habe. Das war ein so tolles GefĂŒhl, das kann ich hier gar nicht beschreiben.

Am Samstag waren wir den ganzen Tag unterwegs. Shane zeigte uns sein Studio, wo er seine Kunstwerke anfertigt. Er ist wahrlich ein großartiger KĂŒnstler, denn er fertigt auch fĂŒr alle seine Bilder die Rahmen an und er hat auch ein Transport- und PrĂ€sentationssystem fĂŒr seine Bilder erschaffen, wenn er diese zu Ausstellungen gibt. Ein Patent dazu hat er bereits angemeldet. Ich war schwer beeindruckt von seinen Bildern. FĂŒr mich stellt es sich so dar, dass er mit seinen Projekten den Spirit of Aloha im wahrsten Sinne darstellt. Wenn ihr mehr ĂŒber Shane erfahren möchtet findet ihr dies hier shanerobinson.com
Nach einem leckeren Lunch in der Haiku Cannery fuhren wir dann die Olinda Road entlang bis zum Makawao Forest. Dort sind wir etwas gewandert und die Stille und der Geruch nach Pinien dort sind einfach fantastisch.

Wir verbrachten einen schönen Abend bei ihnen zu Hause mit leckerem Pupu 🙂 und sie bekamen dann von mir natĂŒrlich einige meiner Lieblingshulas dargeboten. Den Sonntag verbrachten wir in aller Ruhe, und Shane bereitete dann einen leckeren Brunch zu, zu dem wir den Hula O Mai Sparkling Pineapple Wine tranken, den wir von der Ulupalakua Winery mitgebracht hatten. Er passte ganz vorzĂŒglich dazu und auch Shane und Roxanne waren ganz angetan von dem Geschmack. Nach einem letzten Spaziergang mit LexiDogg verabschiedeten wir uns und fuhren wieder zurĂŒck in unsere Unterkunft in Kihei.

Am Montag wartete dann ein ganz besonderer Ausflug auf uns: die 2-stĂŒndige Whale Watching Tour mit der Pacific Whale Foundation. Die Tour ging los um 8:00 Uhr ab Maalaea Harbor, einchecken mussten wir um 7:30 Uhr. Wir sind dann nur mit einem Kaffee im Bauch zum Treffpunkt gefahren, und ich freute mich sehr, dass das Meer einigermaßen ruhig war. Das sah aber nur so aus. Es war zwar nicht schlimm wellig, aber ich musste mich doch konzentrieren, da ich ja nicht wirklich seefest bin. Das Schiff war ausgelegt fĂŒr 140 Personen und da keine Hauptreisezeit war, waren wir nur 30! Das hatte den klaren Vorteil, dass man nicht um einen guten Platz kĂ€mpfen musste. Es gab eine EinfĂŒhrung zu den Sicherheitsvorkehrungen und schon ging es mit Volldampf raus aus dem Hafen und Richtung Lana’i. Unterwegs bekamen wir gute Hintergrundinformationen zu den Walen und dann war es endlich so weit: eine Mutter mit ihrem Kalb tauchte auf und wieder ab. Wir haben diese beiden lange Zeit beobachten können und sie haben uns auch ihre Fluken gezeigt. War das aufregend! Das Schiff lag einigermaßen ruhig im Wasser, aber der KapitĂ€n musste doch so einige Male den Kurs korrigieren und das war dann schon eine wackelige Angelegenheit. Wir standen alle da, mit oder ohne Fernglas, die Kameras gezĂŒckt und hielten immer wieder Ausschau nach ihnen. Einer der Mitarbeiter der Pacific Whale Foundation hielt dann ein Mikrofon ins Wasser und wir könnten die WalgesĂ€nge ganz klar hören. Ich dachte zwischenzeitlich, dass sie wirklich ganz nah sein mussten. Wie auch immer, aus dem Wasser gesprungen ist kein Wal. Aber ich war sehr glĂŒcklich, mit dem was sie uns gezeigt haben. Es war einfach wundervoll und erhaben.

Die RĂŒckfahrt zum Hafen gestaltete sich dann ziemlich rauh und ich musste mich schwer konzentrieren. Da war es gut, dass ich nichts im Magen hatte! Allerdings war der Hunger dann doch groß und wir fuhren  direkt zurĂŒck nach Kihei und kehrten bei Coconut’s Fish Cafe ein und genehmigten uns Fischtacos und Pommes Frites. Das war so was von super lecker, sag ich euch. Mir lĂ€uft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke 🙂 Das Cafe hatte auch sein 5-jĂ€hriges JubilĂ€um und deshalb gab es auch noch Live-Musik dazu. #hach!

Am spĂ€teren Nachmittag fuhren wir dann nach Wailea. Wir wollten zum Strand fĂŒr ein Sonnen- und Meerbad und anschließend noch ins Andaz Maui at Wailea, ein 5 Sterne Resort. Shane stellt dort nĂ€mlich einige seiner Bilder aus und wir wollten uns diese vor Ort ansehen. So ein Resort ist schon etwas Besonderes. Das Andaz Maui gehört zur Hyatt Regency Gruppe und ist wirklich ein ganz besonders schönes Exemplar von Hotel. Allerdings sind die Preise auch ganz besonders. Wir genossen die Ausstellung und das Schlendern durch die Anlage und sind dann noch zum hoteleigenen Strand gegangen (der allerdings auch öffentlich genutzt werden darf). Wir entschlossen uns, bis zum Sonnenuntergang zu bleiben und haben es nicht bereut. Es war ein fantastisch schöner zauberhafter Sonnenuntergang in den allerschönsten Farben und einem herrlichen Wolkenspiel. Frank hat viele Aufnahmen gemacht, und sie werden demnĂ€chst auf seinem Flickr-Account zu sehen sein.

Am Dienstag brachen wir dann auf zu unserem 3-tĂ€gigen Aufenhalt nach Lana’i. Wir fuhren mit der PersonenfĂ€hre ab Lahaina, da ein Flug uns zu teuer und zu zeitintensiv war. Die Tickets fĂŒr die FĂ€hre hatten wir bereits reserviert. Um 12:15 checkten wir am Hafen von Lahaina ein und um 12:45 Uhr ging es dann los. Ich hatte die große Hoffnung, wĂ€hrend der Überfahrt nochmals Wale zu sehen. Aber mein Wunsch erfĂŒllte sich leider nicht. Nichtsdesttrotz war es ein tolle Überfahrt und wir genossen die Aussicht sehr.

Am Hafen von Manele wartete dann bereits das Shuttle und wir wurden in unser Hotel gebracht 🙂 Es ist ein ganz bezauberndes Hotel und wir sind froh, dass wir uns hierfĂŒr entschieden hatten. Viele Andere Möglichkeiten hĂ€tte es auch nicht gegeben, außer das Four Seasons Resort Lana’i at Manele oder das Four Seasons Resort  Lana’i at the Lodge at Koele. Beides wirklich ganz tolle Hotelanlagen aber fĂŒr diese Preisklasse wollten wir uns dann doch nicht entscheiden. Zum Dinner an diesem Abend gingen wir ins „Pele’s other Garden“ und war dort richtig nett und vor allem sehr lecker.

FĂŒr den heutigen Mittwoch hatten wir uns zuerst einen Besuch des Lana’i Culture & Heritage Center vorgenommen, und dann eine Fahrt mit dem Jeep zu den Garden of Gods – oder wie dieser Ort auf hawaiianisch heisst: Keahiakawelo!

Das Lana’i Culture & Heritage Center ist wirklich sehr sehenswert! Die Geschichte Lana’is ist liebevoll aufbereitet und die AusstellungsstĂŒcke sind ebenfalls sehr interessant. Wir verbrachten bestimmt eine gute Stunde dort, und erhielten von Simon, einem der Mitarbeiter, eine EinfĂŒhrung ĂŒber die Geschichte Lana’is sowie die Geschichte zu Keahiakawelo! Das machte dann den Ausflug dorthin noch viel interessanter.

Die Strecke dorthin war sehr abenteuerlich, da es keine geteerte Straße war. Aber Frank hatte den Jeep gut im Griff und ist die meiste Zeit auch ohne 4WD gefahren. Nach gefĂŒhlten 2 Stunden, real 1 Stunde, kamen wir bei *Garden of the Gods * an . Wir waren beide hingerissen von der Landschaft die sich uns darbot.

Wir sind hierhin und dorthin gelaufen und haben eine Unmenge von Bildern geschossen. Und Dank der vorherigen EinfĂŒhrung durch Simon vom Lana’i Culture & Heritage Center hatten wir auch ein besseres VerstĂ€ndnis zu diesem besonderen Platz.

Wir entschlossen uns dann, die Strecke weiterzufahren bis zum Strand von Polihua. Laut Angabe des Mietwagenanbieters sollten es von hier aus noch ca. 30 Minuten auf einer „bumpy road“ sein. Ich dachte ja eigentlich, dass das bis zu Garden of the Gods schon *bumpy* war. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Wir schockelten noch ca. 45 Minuten weiter auf diesem Weg. Mein NevenkostĂŒm war bereits mehr als angegriffen und meine Bandscheiben beschwerten sich ebenfalls. Wir hielten an fĂŒr ein weiteres Foto und wir konnten in der Ferne den Strand schon sehen. Aber der Weg wurde immer extremer und ich habe es, ehrlich gesagt, mit der Angst zu tun bekommen. Frank hat dann mir zu Liebe auch auf die Weiterfahrt verzichtet und wir machten uns auf den RĂŒckweg. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir zurĂŒck in Lana’i City und wir hatten noch genĂŒgend Zeit fĂŒr eine Fahrt zum Shipwreck Beach. Der grĂ¶ĂŸte Teil dieser Strecke war eine geteerte Straße. Nur die letzten 1,5 mi waren wieder so eine Holperstrecke. Die nahmen wir auf uns und wir wurden wieder belohnt mit einer phenomenalen Aussicht.

Wir hatten einen wirklichen wundervollen Tag und zum Abschluss gönnten wir uns ein Dinner im Lanai City Grille, hier in unserem Hotel.

Ich wĂŒnsche euch eine gute Nacht und mehr von Lana’i gibt es in meinem nĂ€chsten Bericht. Aloha pumehana!

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