Die Manuela

Was mir grad so einfällt

Aloha ahiahi aus Maui (8)

Wir sind wieder zurück von einem wundervollen Aufenthalt auf Lana’i. Den ersten Tag hatte ich bereits in meinem letzten Beitrag zusammengefasst. Der zweite Tag war ebenfalls sehr, sehr schön. Nach unserem Frühstück im Hotel (bestehend aus Kaffee, Müsli, Obst und Kuchen) fuhren wir zum Four Seasons Resort Lanai at the Lodge at Koele.

Dort erhielten wir von der Concierge einen Plan für den Koloiki Trail. Diese Wanderung wollten wir nämlich auf alle Fälle machen, zumal sie uns von Sheila Beal empfohlen wurde. Sheila kennen wir seit 2010 über ihr Blog und wir haben Kontakt per Twitter und Facebook. Als sie las, dass wir gerade auf Lana’i sind hat sie uns direkt kontaktiert und uns einige Tipps gegeben 🙂 Es ist schon fantastisch, wieviel Infos man über die Social Media Schiene bekommt.

Die Wanderung war ausgelegt für 2 Stunden. Wir haben aber bestimmt das doppelte benötigt, da wir ständig stehen geblieben sind, um zu fotografieren. Irgendwann auf dem Hinweg zum Aussichtspunkt des Maunalei Valley haben wir dann noch ein australisches Ehepaar getroffen. Wir sind mit einander ins Gespräch gekommen und haben die Wanderung dann gemeinsam fortgesetzt. Dieser Trial ist wirklich gut zum Wandern, ziemlich moderat und es sind an den Bäumen Markierungen befestigt, sodass man sich auf alle Fälle nicht verlaufen konnte. Der Plan enthielt auch entsprechende Beschreibungen zur Flora und Fauna dieses Gebietes.

Wir wurden belohnt mit einer unglaublichen Aussicht auf das Maunalei Valley , das größte und tiefste Tal Lana’is. Wir hatten eine klare Sicht und konnten über den Ozean blicken und Moloka’i zur linken und Maui zur rechten Seite sehen.

Die Hawaiianer lieben diesen Landstrich ganz besonders und Dennis Kamakahi hat 1990 das Lied Lei Ko’ele hierzu geschrieben. Und es gibt natürlich auch einen Hula dazu 🙂

Den Nachmittag verbrachten wir dann am Strand der schönen Hulopoe Bay. Wir unternahmen hier noch eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt, von wo aus wir den Pu’u Pehe (Sweetheart Rock) sehen konnten. Es war traumhaft schön #hach.
Am Abend wollte ich mir den Miss Aloha Hula Wettbewerb des Merrie Monarch Festivals anschauen. Mangels TV auf dem Zimmer (ja, das gibt es noch!) und einer schlechten Internetverbindung (von wegen Live-Stream) war das aber nicht möglich; und wie ihr euch vorstellen könnt, war ich alles andere als *amused* 😉

Den Freitagvormittag nutzte ich noch für den Besuch des Lana’i Art Center sowie der Gallery von Mike Carroll .

Um 14:00 Uhr ging es dann mit der Fähre wieder zurück nach Maui. Die Überfahrt war diesmal etwas stürmischer, aber ich habe es gut überstanden.

Der Abend stand dann ganz im Zeichen des Merrie Monarch Festival 2014. Ich konnte mir hier über den TV den Kahiko-Wettbewerb anschauen. Ich war hin und weg 🙂 Ich freute mich dann schon auf den noch kommenden Auana-Wettbewerb.

Für Samstag hatten wir uns dann die *Road to Hana* vorgenommen. Die Wetteraussichten waren vielversprechend, angeblich nur 1% Regenwahrscheinlichkeit. Um 9:00 Uhr fuhren wir los. Da wir die Road to Hana schon zweimal gefahren sind, hatten wir uns einen Ort ausgesucht, den wir dort noch nicht gesehen hatten:
Kahanu Garden & Pi’ilanihale Heiau. Laut Info ist der Garten nur von 10- 14 Uhr geöffnet. Er liegt auch schon in der Nähe von Hana, beim Milemarker 31 und das bedeutete, eine Fahrzeit von 2-3 Stunden; denn *It’s a long an narrow road* 🙂

Wir hatten auf der Hinfahrt auch Glück mit dem Wetter und konnten mit offenem Verdeck fahren und die Aussicht genießen. Zwischendrin gab es mal einen kurzen Schutt, aber es beruhigte sich dann auch wieder. Gegen 11:30 Uhr kamen wir an und wir verbrachten geschlagene 2 Stunden dort. Es war fantastisch. Ich war sehr ergriffen von der Schönheit und der Größe des Gartens und das Heiau hat es mir auch angetan.  Ich habe vor dem Heiau auch zwei Hulas getanzt: Puamana und Kamali’i o ka po. Diese beiden Hulas fand ich für diesen schönen Ort angemessen.

Wir fuhren dann weiter zum nahegelegenen Waianapanapa State Park. Noch einmal wollten wir uns den Black Sand Beach und die tolle Bucht ansehen und ein kurze Wanderung auf die Felsen machen. Gesagt, getan… und es war wieder ein Erlebnis. Zumal mittlerweile ein starker Wind aufkam und die Wellen mit großer Brandung in die Bucht donnerten. Wir genossen die Aussicht vom Felsen aus und plötzlich kam vom Ozean her eine dunkle Regenfront quasi angerauscht und hat uns voll erwischt 😉

Waianapanapa State Park

Waianapanapa State Park 2010 – damals mit Sonne satt

Aber wir sind ja nicht aus Zucker und was nass wurde, wurde auch wieder trocken 🙂 Nach einem Stopp in Hana machten wir uns dann wieder auf die Heimfahrt. Hierzu ist nur zu sagen, dass es regnete bis kurz vor Haiku (also fast die komplette Strecke). Wir legten nur noch einen Zwischenstopp bei einem der Wasserfälle ein (da regnete es gerade nicht) und waren dann um 18:30 Uhr wieder zurück in unserer Unterkunft. Gerade fast pünktlich für den Auana-Wettbewerb des Merrie Monarch Festival. Mein Resümee: Alle Hulaschulen haben eine wirklich hervorragende Performance gezeigt und auch die Kostüme waren dieses Jahr besonders schön! Der Overall-Gewinner dieses Jahr ist die Hula Halau *Ka Leo O Laka I Ka Hikina O Ka Lā* mit Kumu Hula *Kaleo Trinidad*

Den Sonntag verbrachten wir mit Marilyn Jansen Lopez, die wir seit einem Social Media Tweet-up in 2010 auf Maui  persönlich kennen.  Sie lud uns ein zur Maui West Coffee Tour, die sie im Rahmen ihrer Maui Country Farm Tours organisiert. Wir haben hier viel Neues rund um das Thema Kaffeeanbau in Hawaii und insbesondere auf Maui erfahren. Es war wirklich ein schöner und sehr interessanter Ausflug!

Das Sahnehäubchen dieses Sonntags war dann wieder ein zauberhafter Sonnenuntergang am Strand von Kihei.

Sonnenuntergang in Kihei/Maui am 27. April 2014

Sonnenuntergang in Kihei/Maui am 27. April 2014

Langsam nähert sich unser Urlaub auch seinem Ende. Noch 5 Tage liegen vor uns und ich lade euch ein, auch meine letzten beiden Artikel in den nächsten Tagen zu lesen, wenn ihr mögt.

Me ke aloha pumehana.

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