Die Manuela

Was mir grad so einfällt

Dankbar sein

Kennt ihr das? Da gibt es Tage, an denen man ständig etwas rumzumeckern hat. Man tut sich selbst leid und hat mal wieder Nase voll von allem und jedem. Jammern auf hohem Niveau.

Immer wieder gibt es solche Tage. Auch bei mir. Aber meistens bin ich glücklich und zufrieden. Und dankbar.

Gerade heute morgen, auf dem Weg zur Arbeit, hatte ich wieder dieses tiefe Gefühl der Dankbarkeit. Wenn ich von Selzen aus in Richtung Mommenheim fahre, und dann die Abzweigung nach Zornheim nehme, fahre ich den ersten Hügel hinauf. Bei schönem Wetter, so wie heute, und zu dieser Jahreszeit wird man von den Farben Goldgelb (reife Kornfelder) sattes Grün (Weinberge) und strahlendes Blau (Himmel) begleitet. Oben in Zornheim, wenn man die Ortschaft in Richtung Nieder-Olm verläßt, hat man einen weiten Blick über das Selztal bis hinüber nach Mainz. Heute war es besonders schön, da die Luft noch recht klar war.

Und da ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie schön es hier bei uns in Rheinhessen ist. Und ich bin dankbar, dass ich das so erleben darf. Dankbar, dass bei uns Frieden herrscht. Dankbar, dass ich gesund bin. Dankbar, dass ich geliebt werde und dankbar, dass ich lieben darf! Und ich bin dankbar, dass ich einen guten Arbeitsplatz habe und für meine Arbeit auch ein gutes Gehalt bekomme. Da sollte es mir leicht fallen, wenn es mal gerade wieder an allen möglichen Ecken und Enden knirscht und die Arbeit mich nicht so richtig glücklich macht, einfach darüber hinwegzusehen. Und einfach nur dankbar sein.

Aloha und ein schönes Wochenende

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