Die Manuela

Was mir grad so einfällt

R.I.P. Pupsylotta – Allerbester Schmusekater

1. April 2015 – Pupsylotta nimmt seine Reise auf über die Regenbogenbrücke zu den Sternen.

Frank und ich sind über alle Maßen traurig und haben rotverweinte Augen. Wir haben heute Abend unseren Pupsylotta gehen lassen.

Ich war bereits die vergangenen Tage seit dem Wochenende sehr unruhig. Am Montag sollte Pupsylotta ja eigentlich seine nächste Cortisonspritze erhalten. Beide Tierärztinnen waren aber krank, und so war es auch noch gestern.

Heute Nachmittag rief ich in der Praxis an, Frau Dr. Reimlinger ist immer noch krank aber Frau Dr. Hähnel war wieder da. Und so kündigte ich uns an für 17:45 Uhr. Immer noch mit dem Gedanken, dass Pupsel die Cortisonspritze bekommt. Aber meine innere Stimme sagte mir bereits etwas anderes. Pupsylotta hat in den vergangenen Tagen rapide abgebaut. Er wollte insbesondere nicht wirklich etwas essen. Mit viel gutem Zureden hat er dann auch immer ein paar Häppchen genommen. Aber viel war das nicht wirklich. Seit Sonntag hatte er auch wieder Durchfall. Und er tat sich sehr schwer mit dem Aufstehen und ach…… wenn ihr ihn gesehen hättet.

Ich bin immer wieder in mich gegangen und habe mich gefragt, was das Beste für ihn ist. Alleine darüber nachzudenken hat schon einen Sturzbach von Tränen erzeugt. Aber uns Beiden war klar, dass wir Pupsel diesen Zustand nicht weiter zumuten wollten und dass wir uns auch nichts schön reden wollen. Pupsylotta hat das nicht verdient.

Am Sonntagvormittag hat er eine lange Zeit bei mir auf dem Bauch verbracht. Ich hatte ihn mit zu uns ins Bett genommen, und ich hatte auch das Gefühl, dass es ihm sehr gefiel. Er schnurrte die ganze Zeit dabei. An den vergangenen beiden Abenden hat er auch eine längere Zeit auf meinem Schoß verbracht. Er stand plötzlich von seiner Decke auf und legte sich zu mir.

Gestern Abend war er erst auf seiner Decke. Sein Lieblingsplatz war in den letzten Wochen das kleine Tischchen neben unserer Couch. Da lag eine schöne flauschige Decke und er fand es wohl sehr gemütlich. Ich hatte das Bedürfnis, ihn zu mir auch die Couch zu holen, wollte ihn aber nicht dazu zwingen. Da hatte ich die Idee mit dem Kamm. Er liebte es ja sehr, wenn ich ihm mit dem Kamm seinen Pelz bearbeitet habe. Ich sprach ihn an und zeigte ihm den Kamm. Da stand er sofort auf, maunzte, kam auf meinen Schoß und da blieb er dann lange liegen. Tagsüber hat er sich meist in der Nähe von Frank aufgehalten. Und so war er auf alle Fälle nie alleine.

Wir lieben ihn sehr, unseren Pupsel, und das war auch der Grund, warum wir heute Abend entschieden haben, in gehen zu lassen.

Dazu kam, dass Frau Dr. Hähnel uns diesbezüglich auch zugeredet hat. Sie hatte ihn seit November ja nicht mehr gesehen und sich erschrocken. Sie hat ihn nochmal untersucht und er hat insbesondere auf das Abtasten des Bauches reagiert. Er hat auch weiter Gewicht verloren, seit dem letzten Wiegen nochmal 500 g.

Um 18:25 Uhr ist Pupsylotta in meinen Armen, das Köpfchen in Franks Händen eingeschlafen. Wir haben ihn begleitet mit unserer ganzen Liebe. Wir waren dankbar, dass wir ihn bei uns haben durften seit dem 4. Dezember 2011. Er hat unser Leben bereichert, unser Schnuckelpupsel, der allerbeste Schmusekater!

In aller Trauer, die wir empfinden, sind wir aber froh, dass wir noch Fixi haben. Hoffentlich bleibt er noch lange gesund und teilt sein Leben mit uns.

Aloha lieber Pupsel. Gute Reise über die Regenbogenbrücke. Somewhere over the rainbow….. Wir werden dich niemals vergessen. Du bleibst für immer in unseren Herzen.

Pupsy 14. Januar 2012

Pupsy 14. Januar 2012

Pupsy 16. Februar 2014

Pupsy 16. Februar 2014

Pupsy und Rosalie 29. März 2014

Pupsy und Rosalie 29. März 2014

Pupsy 4. Januar 2015

Pupsy 4. Januar 2015

Pupsy 11. Januar 2015

Pupsy 11. Januar 2015

Pupsy 16. Januar 2015

Pupsy 16. Januar 2015

Pupsy und Fixi 16. Januar 2015

Pupsy und Fixi 16. Januar 2015

Pupsy 22. März 2015

Pupsy 22. März 2015

Pupsy mit Fixi 24. März 2015

Pupsy mit Fixi 24. März 2015

Pupsy mit Frank 27. März 2015

Pupsy mit Frank 27. März 2015

Pupsy 29. März 2015

Pupsy 29. März 2015

Pupsy 29. März 2015

Pupsy 29. März 2015

Pupsy 31. März 2015

Pupsy 31. März 2015

 

P.S. Wir lassen Pupsylotta einäschern und sobald wir seine Asche erhalten, werden wir ihn hier bei uns beisetzen.

P.P.S. Frank hat einen Abschiedbrief geschrieben: Lieber Pupsylotta

16 Responses

  1. terrorcatgang

    Die FF hoilt gerade Rotz und Wasser. Aber sie ist ja auch nur ein Mensch. Ihr habt alles richtig gemacht. Unser allerliebster Pupsy-Kumpel macht sich jetzt auf in ein neues Leben. Er ist nicht fort – er ist nur woanders. Kumpel- wir werden dich nie vergessen!

    Wir sind in Gedanken bei euch.

    Matze+Rudi+FF

  2. Oh man.

    Deine Twitter – Nachricht schlug hier gerade ein. Ich kannte Pupsylotta nur von wenigen Fotos, und wir beide haben auch fast nicht in Twitter miteinander kommuniziert, aber es schuf bei mir eine gewisse Fröhlichkeit, wenn ich Tweets über Pupsylotta las. Nicht unbedingt wegen des Inhalts, sondern wegen des Namens. Der klang auf sehr charmante Weise sehr schön.

    Ich habe euch ins Herz geschlossen, nachdem ihr mir geholfen hattet, als ich mich von Rocky verabschieden musste (und in der Zeit vorher und danach). Uhr erinnert euch? http://www.kiezkicker.de/blog/2013/03/ynwa-rocky/ und der Tweet von Pupsy…:
    https://twitter.com/HerrIdefix/status/311881610511384576

    Ihr schreibt nun folgendes: „Er schnurrte die ganze Zeit dabei. An den vergangenen beiden Abenden hat er auch eine längere Zeit auf meinem Schoß verbracht. Er stand plötzlich von seiner Decke auf und legte sich zu mir.“

    Das schnürrt mir gerade den Hals zu. Weil es bei mir ja ganz ähnlich ablief.

    Unsere Samtpfoten merken es, wenn es mit ihnen dem Ende zugeht. Und sie teilen es uns auf sehr liebevolle Weise mit.

    Es ist unsere Aufgabe, ihnen zuzuhören und ihnen nicht nur ihre Bedürfnisse, wie Futter, was zu trinken und einem gemütlichen Liegeplatz mit ihrer Lieblingsdecke zu schenken, sondern ihre kätzische Sprache auch dann noch zu verstehen, wenn sie uns auf ihre Art etwas mitteilen, was wir eigentlich so gar nicht hören wollen.

    Vielen Dank, dass ihr kätzisch auch in diesen Moment noch verstanden habt. Das ist traurig. Aber es ist auch ganz wunderbar.

    Heute Abend steigt bei Rocky eine große Wiedersehensparty. Pupsylotta ist der Stargast. Und sie werden es krachen lassen und viel Spaß zusammen haben.
    Und wir hier unten – wir knuddeln uns jetzt einfach mal unbekannterweise. Ich fühle mit euch. Und vergieße einige Tränen.
    YNWA

    1. Lieber Stefan,
      ganz herzlichen Dank für deine tröstenden Worte. Und ja, ich erinnere mich natürlich an Rocky… Die Twitterkatzen sind eine wundervolle Gemeinschaft und es tut so gut, wenn man mit seiner Trauer nicht alleine ist.

  3. Keinzahnkatzen

    Falls irgendwann mal eine gute Fee bei mir vorbeischaut und mich nach meinen Wünschen fragt, habe ich eigentlich nur einen sehr dringenden, und zwar, dass unsere Katzen und Hunde (und auch alle anderen geliebten Viecher) genauso alt werden wie wir.

    Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als die haarigen Kerlchen auf ihrem Lebensweg so gut wie möglich zu begleiten, und das heißt eben auch, das Ende des Wegs klaren Auges zu erkennen und unsere Schützlinge in Liebe loszulassen. Irgendwie doof eingerichtet vom Schicksal, aber es gehört halt dazu.

    Es tut mir so leid, dass dem Pupsylotta und euch nicht noch etwas mehr Zeit vergönnt war! Er hat euch glücklich gemacht und ihr ihn. Sicher wäre er gerne noch länger bei euch geblieben. Aber wenn ihn nun der Ruf zu der großen Sternenkatzenhauptversammlung ereilt hat, dann musste er diesem wohl folgen.

    (Pupsylotta, du wirst in der Sternenkatzenhauptversammlung viele alte und neue Kumpels treffen. Ich persönlich würde dir z. B. raten, nach einem großen schwarzen Kater mit Knickohr Ausschau zu halten, der hierzulande einst als Otello bkannt war. Das ist ein ganz großer und wunderbarer Kumpel, dem du bitte sehr herzliche Grüße sagen kannst.)

    Liebe Manuela, lieber Frank, ihr habt alles richtig gemacht. Der Pupsy ist in euren Herzen und dort wird er auch bleiben.

    Die Keinzahnkatzen und ich erheben unsere Gläser und trinken auf Pupsylotta.

    1. Liebe Bettina, vielen Dank auch dir für deine tröstenden Worte. Pupsel bei der Sternenkatzenhauptversammlung 😉 das hat mir gleich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wahrscheinlich hat er direkt nach was zum Futtern gefragt, wo er doch insbesondere in den letzten Tagen fast nichts mehr gegessen hatte.
      Wir umarmen dich und die Keinzahnkatzen.

  4. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Das ging soviel schneller als ich und sicher auch ihr dachtet. Und doch war es, so wie Du es beschreibst wohl das Beste, was ihr für ihn tun konntet.

    Ich umarme euch und denke an meinem letzten Besuch bei euch und auch bei ihm. Viel Kraft für Euch in dieser Zeit! *umarm*

  5. Oh nein, ich lese es grad in meiner Twitter TL, ich hatte das gar nicht mitgekriegt, daß sich Pupsis Zustand verschlechtert hat und jetzt das 🙁 Und noch ein Stern am Himmel der auf uns runter guckt, auf Wiedersehen Pupsi. Liebe Manuela, lieber Frank, ich schnurre euch tröstend zu *Tränchen wegdrück & tapfer guck*

    Janis xxx´s

    1. Liebe Janis, wir danken dir sehr für deine lieben Worte. Es tut gut, dass so viele Twittercats und ihre Menschen uns Trost spenden. Dann sind wir mit unserem Schmerz nicht alleine. *Köpfchen streichel*

  6. Ach. ,-( Was soll ich da sagen unter Tränen? Das tut weh, selbst wenn ich Pupsy nie persönlich kennenlernen durfte. Aber er was doch auch immer ein bisschen mein Pupsy. ,-(

    Was mich tröstet ist, dass er ein wunderschönes Leben hatte. Erst bei Marion und dann bei Euch – und dass ihr in im Besonderen abgöttisch geliebt habt, das konnte man immer spüren.

    Pupsy sah auf den letzten Fotos nicht mehr gut aus und ich denke, ihr habt den richtigen Moment abgewartet, um ihn gehen zu lassen und ihr habt Euch noch einmal viel Zeit mit ihm gegeben. Ihr habt also alles richtig gemacht.

    Aber es ist fürchterlich traurig. Trotzdem er liegt jetzt mit Lino, Lucy und Toulouse und vielen Kumpels und Kumpelinen in der Sonne am Pool, knabbert frittierte Gambas und trinkt Mäusechampus. Er hat es jetzt gut! 😉

    Ich knuddel und drücke Dich/Euch ganz doll!

    1. Ja liebe Claudi, das macht er… und wichtig ist, dass für ihn nun alles gut ist. Und unsere Tränen und der Schmerz sind wichtig. Unsere Liebe für ihn war auch wirklich sooooooo groß; dann darf der Schmerz über seinen Verlust auch so sein.

  7. Pingback : Karfreitagspaziergang bei Selzen - Der Entspannende

  8. Wir sind ziemlich spät dran (waren nicht so viel auf Twitter in letzter Zeit) und haben erst erfahren, dass Pupsy über die Regenbogenbrücke gegangen ist. 🙁 Das tut uns sehr leid! Aber wir sind uns ganz, ganz sicher, dass es ihm gut geht, wo immer er auch jetzt sein mag. *schnurr*

    Euch wünschen wir ganz viel Kraft für die kommende Zeit und dass ihr euch schon bald mit einem Lächeln und ohne Tränen an Pupsy zurückerinnern könnt.

    Schnurr,

    Emma, Hexe, Fanny, Dosi und der ganze Rest.

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