Die Manuela

Was mir grad so einfällt

Fixi Mausebär – Die Sorgen hören nicht auf (2)

Heute ist Freitag, der 8. April. Und eigentlich sollte heute die Tierheilpraktikerin kommen. Eigentlich….

Gestern Abend war ich mit Fixi zum nächsten Kontrolltermin bei unserer Tierärztin. Sein Wasserhaushalt war soweit in Ordnung, sodass keine Infusion mehr gegeben werden musste. Die Temperaturmessung ergab 39,5°C, was im Rahmen liegt. Normal ist zwischen 38 und 39°C, aber bei Aufregung kann die Temperatur auch schon mal steigen.

Das Problem ist die Futteraufnahme. Er frisst weiterhin nur sehr wenig, und das muss sich unbedingt ändern. Frau Dr. Reimlinger macht sich wirklich sehr große Gedanken um Fixi und wir sind intensiv im Gespräch. Auch seinen dicken Bauch fand sie nicht prickelnd. Ihr ging schon durch den Kopf, dass Fixi einen Tumor haben könnte. Da aber alle Laborwerte in Ordnung waren, und auch bei der Punktion keine Flüssigkeit herauskam, war die große Frage, wo setzt man an.  Ich habe ihr daraufhin ein Foto von Fixis Kot gezeigt (er hatte sein Geschäft nicht zugescharrt), dass ich am Vorabend aufgenommen hatte. Irgendwie hatte ich eine innere Eingebung, dass dieses Bild vielleicht wichtig sein könnte.

Dieses Bild war dann auch wirklich ausschlaggebend. Sie tastete Fixis Bauch nochmals ganz intensiv in alle Richtungen und Tiefen ab (und Fixi hat sich sehr darüber beschwert!). Und da hat sie es gefühlt! Etwas, was da nicht hingehört. Sofort wurde eine Röntgenaufnahme gemacht, die dann leider ihren Verdacht auch bestätigte.

Das Geschwür sitzt zwischen Leber und Dünndarm und hat den Dünndarm bereits beseite gedrängt. Es sind allerdings keine Organe mit Metastasen befallen; zumindest war auf dem Röntgenbild davon nichts zu sehen. Zur Erinnerung: vor 6 Monaten, im Oktober, wurde in der Klinik von Fixi ja auch  ein Ultraschall und Röntgenbild (alle wichtigen Organe)  gemacht . Und da war explizit auch nichts zu sehen und alles war o.k.

Da sind dann meinerseits schon in der Praxis die ersten Tränen geflossen, obwohl ich versuchte, diese wegen Fixi zurückzuhalten. Es gibt jetzt noch eine kleine Hoffnung. Unsere TÄ wird Fixi am Montagvormittag operieren. Wenn der Tumor verkapselt ist und sich herausnehmen lässt, dann macht sie das.  Für den Heilungsprozess werden wir dann auch die Tierheilpraktikerin mit ins Boot nehmen. Sie ist darüber auch bereits informiert. Wenn er aber nicht operabel sein sollte, haben wir beschlossen, Fixi dann nicht mehr aufwachen zu lassen. Wir wollen einfach nicht, dass er sich quält, denn das hat er nicht verdient.

Es ist jetzt schon schwer für ihn, und ihn so zu sehen ist auch für uns nervenaufreibend und wir sind sehr, sehr traurig.
Diesen einen Schritt machen wir noch. Aber wenn er nicht funktionert, wird Fixi sich am Montag auf die Reise zu Pupslyotta begeben.

In den kommenden Stunden bis Montag lassen wir ihn nicht mehr alleine und sind einfach nur für ihn da. Wir machen es ihm schön gemütlich und wir versuchen, ihm soviele leckere Sachen wie möglich zuzuführen. Ich werde für ihn Hula tanzen und ihm positive Energie schicken.

Wir möchten ihn so gerne noch ganz lange bei uns haben unseren bezaubernden, liebevollen, weisen Piratenkuhkater. Denn wir lieben ihn so sehr <3 <3 <3

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